Dänemark

Roadtrip: Für ein Wochenende nach Kopenhagen und Malmö mit Scandlines

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Ich liebe Städtereisen ins Ausland. Doch ich habe noch nie mein Auto mitgenommen. Zeit, das zu ändern! Wir wollten an einem Wochenende gleich zwei Länder erkunden und wurden dabei von Scandlines, dem Betreiber der größten Hybridflotte der Welt, unterstützt. Für ein Wochenende ging es für uns nach Kopenhagen und Malmö – mit dem Auto! Dass Kopenhagen vom Norden Deutschlands gar nicht so weit entfernt ist und wie Du so einen Roadtrip am Besten gestalten solltest, zeige ich Dir hier auf.

Die Route unseres Roadtrips

Abgefahren in Rostock ging es mit der Fähre von Scandlines nach Gedser und von dort nach Malmö. Auf dem Rückweg haben wir Kopenhagen besucht und sind von Rodby mit Scandlines zurück nach Puttgarden gefahren.

Tag 1: Anreise am Donnerstagabend nach Warnemünde

Unser Ziel für das Wochenende: Malmö und das Tivoli in Kopenhagen in der Vorweihnachtszeit. Malmö vor allem deshalb, weil die schwedische Stadt nur rund eine halbe Stunde von Kopenhagen entfernt ist und man diese über die Oresund-Brücke schnell erreichen kann. Damit wir noch etwas mehr Zeit hatten, haben wir uns den Freitag frei genommen und sind am Donnerstag nach der Arbeit Richtung Warnemünde gefahren.

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Eine der vielen Scandlines-Fähren auf dem Weg in den Seehafen von Rostock.

Unsere Anreise nach Warnemünde hat gute vier Stunden gebraucht – für einen Donnerstagabend aber gut zu schaffen. Unsere Pension lag direkt am Leuchtturm – ein Kracher gleich zu Beginn. Wir haben aber auch schnell bemerkt, dass in der Winterzeit kaum etwas in dem Ort los ist.  Daher hatten wir nach 21 Uhr doch Schwierigkeiten, ein Restaurant zu finden. Das Zwanzig 12 am Strom hatte uns als das am längsten geöffnete Restaurant in Warnemünde aber dann doch noch Burger serviert. Lecker in einem schönen Ambiente.

Mein Tipp: Eine Anreise am Vorabend ist wegen der flexiblen Abfahrzeiten der Scandlines-Fähren nicht unbedingt nötig – wir wollten aber entspannt und möglichst früh in den Tag starten.

Tag 2: Mit Scandlines flexibel und schnell nach Dänemark

Ausgeschlafen ging es am nächsten Morgen gegen 10 Uhr zum Seehafen nach Rostock. Der Seehafen ist nur rund 15 Minuten von Warnemünde entfernt. Hier wollten wir mit unserem Auto eine Fähre von Scandlines nutzen, um nach Gedser in Dänemark zu fahren. Gedser ist der südlichste Punkt in Dänemark, hat eine gute Anbindung an die Autobahn, mit der man in gut zwei Stunden in Kopenhagen ist. Eine Fähre von Rostock nach Gedser fährt alle zwei Stunden und benötigt 1:45 Stunden, um in Dänemark anzukommen. Unser Tag begann also mit einer Pause – wie praktisch!

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Auf der Brücke der Scandlines-Fähre ergibt sich ein klasse Ausblick auf Warnemünde.

Mein Tipp: Wenn Du schon zwei Wochen vor Deinem Urlaub weißt, zu welcher Uhrzeit Du welche Fähre nehmen möchtest, bekommst Du ein einfaches Ticket schon ab 33 Euro. Wenn Du spontan für das Wochenende planst und nicht genau weißt, wann Du die Fähre erreichen wirst, erhältst Du Tickets ab 107 Euro.

Warum Scandlines?

Wenn Du mit dem Auto einen Kurztrip nach Dänemark machen möchtest, kommst Du an Scandlines nicht vorbei. Von Rostock oder Puttgarden bist Du schnell und vor allem flexibel in Dänemark. Auf dem Rückweg von Rodby nach Puttgarden hatten wir ein Fährticket für 17.15 Uhr. Da wir aber genügend Zeitpuffer eingeplant hatten, waren wir schon eher am Fährhafen und konnten so eine Fähre eher nehmen. Das war echt praktisch!

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Blick von der Brücke der Scandlines-Fähre auf Warnemünde.

Eine Pause mit dem Auto plane ich grundsätzlich ein – diese auf der Fähre zu machen ist der perfekte Start in einen Kurzurlaub. Die großflächigen Fenster erlauben einen wunderschönen Ausblick auf das weite Meer, das Restaurant auf der Fähre ist ideal geeignet, um einen kleinen Snack oder auch mehr zu essen und im Bord-Shop kann man zudem pfandfreie Dosen und andere Dinge kaufen. Zur Weihnachtszeit haben wir sogar Weihnachtsbier gefunden und mitgenommen. Außerdem fährst Du hier mit Hybrid-Schiffen, denn das Ziel von Scandlines ist es, möglichst schnell emissionsfreie Fähren anzubieten.

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Mein Tipp: Wenn Du Deinen Roadtrip planst und weißt, dass es auch nach Schweden gehen soll, kannst Du bei der Buchung der Tickets auch gleichzeitig ein Mautticket für die Oresund-Brücke kaufen. Diese Brücke verbindet Kopenhagen mit Malmö und kostet Geld. Ein Kombi-Ticket spart Dir nicht nur Zeit, sondern auch Geld.

Tag 2: Von Gedser nach Malmö in zweieinhalb Stunden

Um 11 Uhr ging es in Rostock mit der Fähre los, sodass wir um 12.45 Uhr sicher und ohne Seegang in Gedser angekommen sind. Von hier aus war der Weg nach Malmö einfach und nicht weit. Gute zehn Kilometer von Gedser entfernt fährt man auf die Autobahn, die einen direkt innerhalb von zwei Stunden nach Kopenhagen bringt. Tempolimit: 130.

Nach gut einer Stunde Fahrt haben wir einen kurzen Halt beim Camp Adventure in Haslev gemacht, einem riesigen Kletterpark, der Menschen dazu animieren soll, in die Natur zu gehen und die Ruhe zu genießen. Hier wird gerade ein Aussichtsturm aus Holz gebaut, der – wenn er fertig ist – ein Fotospot und einen Halt wert ist.

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Kurzer Stop beim Camp Adventure in Haslev.

Auf dem Weg Richtung Kopenhagen sind wir auf die E20 gefahren, die einen direkt an Kopenhagen vorbei nach Malmö führt. Vom Trubel des vielen Verkehrs bekommst Du auf der teilweise vierspurigen Autobahn nichts mit. Vorbei geht es am Zentrum und Flughafen – auf die Oresundbrücke.

Die Oresundbrücke ist wahrlich ein Highlight. Kopenhagen und Malmö sind nur rund 30 Kilometer durch das Wasser voneinander getrennt. Die Oresundbrücke ist die perfekte Lösung, um innerhalb von 30 Minuten in der jeweils anderen Stadt zu sein. Von Kopenhagen kommend geht es zunächst durch einen vier Kilometer langen Tunnel hinauf auf eine künstlich aufgeschüttete Insel und dann auf die knapp acht Kilometer lange Oresundbrücke.

Die Oresundbrücke zu befahren ist gigantisch und mitten auf der Brücke merkt man, warum die Brücke für Fußgänger und Fahrradfahrer nicht zugänglich ist. Der Wind drückt auf die Seiten des Autos und verlangt wirkliche Achtsamkeit. Am Ende der Oresundbrücke gelangt man zu einer Mautstation – denn die Überfahrt mit dem Auto kostet natürlich Geld.

Mein Tipp: Eine einfache Überfahrt mit dem PKW kostet 59 Euro. Wenn Du im Vorfeld weißt, dass Du nach Schweden fahren möchtest, kannst Du für Dein Scandlines-Fährticket auch ein Mautticket für die Oresundbrücke dazu buchen – wesentlich günstiger!

Tag 3: Ein halber Tag in Malmö

Am Vorabend, dem Freitagabend, sind wir gegen 17 Uhr in Malmö angekommen. Ein Hotel hatten wir direkt in der Stadt, was ich Dir sehr empfehlen kann, da Du dann nicht lange in die Stadt laufen oder fahren musst. Da es gegen 17 Uhr schon dunkel war, haben wir einen Spaziergang durch Malmö gemacht und wollten etwas essen. Es war Freitagabend und es gab keinen freien Tisch in der Stadt, sodass wir zu einem FastFood-Restaurant gegangen sind und danach wieder ins Hotel, um den nächsten Tag zu planen.

Der nächste Tag war der Samstag und wir wollten bis ungefähr 14 Uhr in Malmö bleiben, um dann nach Kopenhagen zu fahren. Und wir hatten für die knapp 4 Stunden in Malmö den perfekten Plan. Die ersten eineinhalb Stunden sind wir bei Temperaturen um die sieben Grad und leichtem Nieselregen zwei echte Highlights abgelaufen. Unweit von der Innenstadt entfernt steht am Innenhafen ein kleiner Leuchtturm, der wirklich schön anzusehen ist und den Du gesehen haben solltest.

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Vom Leuchtturm aus ging es noch einmal rund 15 Minuten zum Turning Torso, dem Wahrzeichen von Malmö. Mit seinen 190 Metern ist er der höchste Wolkenkratzer Skandinaviens. Und bei diesem Wetter war seine Spitze von weitem sogar tatsächlich in Wolken gehüllt. Die Gegend zum Turning Torso erinnert stark an die Hamburger Hafencity, in der viele neue und moderne Gebäude bereits stehen oder gebaut werden: mit Skaterpark, kleinen Grünwiesen und neuen Straßen.

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Nach diesem kleinen Spaziergang ging es in die Innenstadt zum Weihnachtsshopping! Malmös Innenstadt ist übersichtlich und mit Geschäften gespickt, die wir in Deutschland auch überwiegend kennen. Auf dem Rathausplatz kann man die wunderschöne alte Architektur bestaunen und beim Bummeln durch die Geschäfte wirklich abschalten.

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Der Turning Torso ist Skandivaniens höchster Wolkenkratzer.

Nach einem Kaffee bei Joe & The Juice ging es dann wieder zum zentral geparkten Auto und ab nach Kopenhagen!

Tag 3: Ein Abend im Tivoli in Kopenhagen

Von Malmö nach Kopenhagen ging es ohne Probleme über die Oresundbrücke. Innerhalb von 30 Minuten waren wir am Hotel, das rund 5 Kilometer vom Kopenhagener Hauptbahnhof und in der Nähe der E20 seinen Standort hatte. Das war perfekt! Nachdem wir eingecheckt hatten, sind wir mit dem Auto direkt in die Innenstadt von Kopenhagen gefahren. Verkehrsprobleme an einem Samstagabend? Keine Spur davon. Geparkt haben wir in einem Parkhaus rund zehn Fußminuten vom Tivoli entfernt. Ein Tagesticket kostet umgerechnet rund 25 Euro – bezahlbar mit Kreditkarte.

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Der Eingang zum Tivoli in Kopenhagen.

Um Punkt 17 Uhr standen wir dann vor dem eindrucksvoll beleuchteten Eingang des Tivoli und sahen eine unglaubliche Menschenmasse, die Schlange stand, um die faszinierende Inszenierung der Weihnachtskulisse im Tivoli zu sehen.

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Das Tivoli in Kopenhagen ist ein weltbekannter Vergnügungspark mitten in Kopenhagen – direkt gegenüber vom Hauptbahnhof. Er wirkt von außen recht unscheinbar und klein, doch wenn man erst einmal drinnen ist, kann man sich hier lange aufhalten.

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Der Eintritt für den Tivoli kostet 16 Euro pro Person. Bei diesem Ticketpreis musst Du dann die Kosten für die einzelnen Fahrgeschäfte extra bezahlen. Wir haben uns für das Ticket „Entrance + Unlimited Ride“ für umgerechnet 50 Euro pro Person entschieden. Bei diesem Ticket erhältst Du zusätzlich alle Fahrten mit den Fahrgeschäften „kostenlos“ dazu. Im Tivoli gibt es mehr als zehn Fahrgeschäfte und schon ab sieben Fahrgeschäften lohnt sich dieses Ticket.

Das Tivoli ist in Worten nicht zu beschreiben und auch auf Fotos ist diese Brillanz nicht einzufangen. Es ist definitiv eines der Erlebnisse, an die ich mich noch in Jahrzehnten erinnern werde. Besonders zur Weihnachtszeit mit dem Kunstschnee, den Weihnachtsbäumen, den schönen Lichtern und fotogenen Ecken überall schafft das Tivoli eine ganz besondere Atmosphäre.

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Bis 22 Uhr haben wir uns im Tivoli aufgehalten, haben acht Fahrgeschäfte genutzt – unter anderem das zweitgrößte Kettenkarussell der Welt! Sehr lohnenswert!

Tag 4: Ein halber Tag in Kopenhagen + Abreise

Am nächsten Tag, dem Sonntag und damit unserem Abreisetag, wollten wir uns noch ein bisschen Kopenhagen anschauen. Praktisch ist, dass Du sonntags an den Straßen (nicht in Parkhäusern) kostenlos parken kannst! Unser Tag begann gegen 10 Uhr am Nyhavn bei leichtem Nieselregen entlang der bekannten Meile mit aufgebauten Weihnachtsständen.

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Wir wollten zunächst zur Kleinen Meerjungfrau laufen, die rund zwei Kilometer vom Nyhavn entfernt ist, haben uns bei stärker werdendem Regen aber doch dazu entschlossen, in die Innenstadt zu gehen. Denn: Sonntags haben hier die Geschäfte geöffnet! Sehr praktisch!

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Nachdem wir rund eine Stunde durch die Geschäfte gewandert sind, haben wir uns dann mit dem Auto Richtung Kleiner Meerjungfrau begeben, um eine weitere Sehenswürdigkeit in Kopenhagen zu sehen. Die Kleine Meerjungfrau macht ihrem Namen alle Ehre, denn von weitem ist lediglich eine Menschentraube zu erkennen, die sich vor die Statue stellen, um ein beliebtes Bild mit ihr zu bekommen. Hier heißt es also auf den richtigen Moment zu warten.

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Auch die kleine Kirche auf dem Weg zur Meerjungfrau ist sehr schön anzusehen und erinnert an eine kleine Märchenkirche. Generell gibt es kaum schöneres, als an einem Sonntag direkt am Wasser in Kopenhagen entlang zu laufen.

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Bevor es dann wieder mit dem Auto Richtung Heimat ging, haben wir noch einen kurzen Stop am Dom zu Kopenhagen gemacht. Leider wurde der Regen hier doch etwas stärker.

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Gegen 13.30 Uhr ging es für uns dann wieder mit dem Auto Richtung Heimat. Aus Kopenhagen sind wir recht schnell heraus- und auf die Autobahn gekommen. Diese führt innerhalb von zwei Stunden direkt nach Rodby. Wir haben uns bewusst dafür entschieden, auf dem Rückweg die Strecke von Rodby nach Puttgarden zu nehmen. Denn hier fährt man mit der Fähre nur 45 Minuten und wir waren zudem eine Stunde näher an unserer Heimat dran.

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Von innen echt schick: Die Scandlines-Fähre

Unser Fährticket in Rodby galt für eine Überfahrt um 17.15 Uhr. Doch wir hatten für unseren Weg genügend Zeitpuffer eingeplant, sodass wir sogar rund 45 Minuten eher vor der Fähre standen. Praktisch, dass die Fähren von Scandlines von Rodby nach Puttgarden jede halbe Stunde fahren, sodass wir tatsächlich eine Fähre eher nehmen konnten. Das war genial!

An Bord konnten wir auch hier eine Pause machen, denn diese hätten wir sowieso irgendwo gemacht. Im Restaurant konnten wir eine Kleinigkeit essen und im Bordshop noch einiges kaufen. Denn das ist wirklich praktisch, wenn man ein Auto dabei hat.

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Eine Stärkung im Restaurant ist nicht nur lecker, sondern auch ein Augenschmaus.

Der Trip über das Wochenende nach Kopenhagen und Malmö war schön, aber auch anstrengend. Umso schöner, dass wir mit einer früheren Fähre sogar noch schneller zuhause angekommen sind.

Ein Wochenende in Kopenhagen: mein Fazit

Ich habe immer gedacht, dass Kopenhagen so unendlich weit entfernt ist. Ist es aber gar nicht. Ich habe es genossen, mit dem eigenen Auto nach Dänemark zu fahren. Vor allem, weil man dann nicht darauf achten muss, was man noch einkaufen möchte. Mit einer Scandlines-Fähre nach Dänemark zu fahren, ging schneller und flexibler als ich dachte. Und: man kann an Bord ideal eine Pause machen und bekommt direkt das Urlaubs-Feeling. Vom südlichsten Punkt sind es dann auch nur gute zwei Stunden Fahrt bis man in Kopenhagen angekommen ist. Das geht schnell und ist für ein Wochenende eine sehr gute Option!

Diese Reise wurde von Scandlines unterstützt.

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