Mallorca ist unfassbar schön und vielseitig! Ein Tagesausflug zum Cap de Formentor auf Mallorca ist meiner Meinung nach ein Muss, sollte gleichzeitig aber gut geplant werden. Meine Eindrücke und Tipps für die besten Fotospots im Überblick. Was Du auf Mallorca bei Regen machen kannst, liest Du hier.

Mein Startpunkt: Paguera

Tagesausflüge im Urlaub sind genau das richtige für mich. Die Umgebung erkunden, eine andere Kultur kennen lernen und am besten viele Eindrücke mitnehmen. So auch im Frühjahr auf Mallorca. Zum ersten Mal waren wir für 5 Tage auf der beliebten Urlaubsinsel. Das Meer war noch zu kalt zum Baden, daher standen vor allem Tagesausflüge auf dem Programm.

Mallorca bei Regen

Unser Startpunkt war Paguera, das auf der gegenüberliegenden Seite vom Cap de Formentor liegt. Mit einem Mietwagen ist man aber innerhalb von einer Stunde in Alcudia, wo man einen ersten Zwischenstopp einlegen kann. Wir haben den Ausflug genau an dem Tag geplant, an dem Markttag in Alcudia war, sodass wir rund eine Stunde dort verbracht haben, bevor es weiter zum Cap de Formentor ging. Alcudia ist bei Sonnenschein mit seinen schönen Gassen ein toller Ort zum Fotografieren!

Cap de Formentor ist das östliche Ende und zugleich der nördlichste Punkt Mallorcas. Wir waren erstaunt, dass wir für die rund 30 Kilometer von Alcudia zum Cap de Formentor 50 Minuten brauchen würden, da wir für die 80 Kilometer von Paguera nach Alcudia nur eine knappe Stunde benötigten.

Mallorca Alcudia
Torbogen in Alcudia vor dem Markt auf Mallorca.

Doch die Strecke ist sehr langsam zu befahren – vor allem aufgrund der engen Straßen und zahlreichen Serpentinen, die ständiges Abbremsen und Anfahren erfordern. Wir hatten vorher gelesen, dass das Frühjahr gut geeignet ist für diese Tour, man aber trotzdem früh losfahren sollte. Wir sind allerdings erst gegen 12 Uhr mittags von Alcudia aus losgefahren und hatten viele Radfahrer auf dem Weg.

Zwischenstopp am Mirador del la Nao

Doch die Strecke dauert mehr als nur 50 Minuten, da auf dem Weg zum Leuchtturm am Ende der Straße viele Aussichtspunkte warten. Die Parkplätze bei diesen Aussichtspunkten sind allerdings sehr begrenzt, was bedeutet, dass Du schon auf dem Hinweg schauen solltest, ob es sich hier nicht lohnt, anzuhalten. Ansonsten versuchst Du es auf dem Rückweg.

Unser erster Zwischenstopp war am Mirador del la Nao – einer der schönsten Aussichtspunkte auf dieser Strecke. Viele Aussichtsterrassen, die ineinander verzahnen, laden dazu ein, in 300 Metern Höhe einen 360 Grad Blick zu genießen. Zur rechten Seite sieht man Felsvorsprünge, zur linken das peitschende Wasser und wenn man sich umdreht, einen atemberaubenden Blick auf Alcudia. Hier kann man gut und gerne eine halbe Stunde verweilen.

Zwischenstopp Cala Figuera

Auf dem Weg weiter Richtung Leuchtturm kommt man an einem weiteren unscheinbareren Aussichtspunkt vorbei: Cala Figuera! Sehr zu empfehlen. Aus 300 Metern Höhe hast Du schon von oben einen tollen Blick auf die unten gelegene Bucht. Der Abstieg hinunter ist ein Traum.

Mallorca Cala Figuera

Zwischen Gräsern geht man langsam immer ein Stück weiter Richtung Wasser. Als wir unten angekommen waren, waren wir fast die einzigen. Das lädt unbedingt zum Verweilen ein, diese Bucht ist wunderschön! Bedenke aber, dass Du den recht steilen Weg auch noch wieder nach oben gehen musst.

Mallorca Cala Figuera Tobias Hoiten

Ziel: Der Leuchtturm

Bei diesem Tagesausflug zum Cap de Formentor ist definitiv der Weg das Ziel. Denn spektakulär sind vor allem die beiden Aussichtspunkte, von denen Du die einzigartige Natur Mallorcas genießen kannst.

Mallorca Cap de Formentor Tobias Hoiten

Mit dem Auto weiter Richtung Leuchtturm lädt der Ausblick auf den Leuchtturm schon ein, rechts ranzufahren (da wo es geht) und ein Foto von diesem zu schießen. Als wir weiter Richtung Leuchtturm gefahren sind, haben wir schnell gemerkt, dass viele Autos auf einen freien Parkplatz warten. Hier waren bislang nur rund 20 Parkplätze zur Verfügung. Seit Sommer 2018 ist die Zufahrt zum Leuchtturm gesperrt. Wir hatten vorher noch „Glück“ und konnten mit dem Auto dorthin fahren, mussten aber auch rund 45 Minuten warten, um einen Parkplatz zu finden.

Für die vielen Radfahrer ist der Leuchtturm das lang ersehnte Ziel und ein Ort, eine Pause einzulegen. Hier kann man einen Kaffee trinken oder auch ein Eis essen. Bei gutem Wetter – und das hatten wir an dem Tag – konnten wir sogar Menorca sehen. Der Ausblick ist phänomenal!

Mein Fazit

Bei diesem Tagesausflug zum Cap de Formentor ist der Weg das Ziel. Der rund 30 Kilometer kurze Weg von Alcudia zum Leuchtturm dauert zwar eine Stunde, durch die zahlreichen wirklich schönen Aussichtspunkte und dem Suchen nach einem Parkplatz waren wir tatsächlich mehr als sechs Stunden unterwegs. Auch wenn Du auf der anderen Seite der Insel eine Unterkunft hast, ist ein Tagesausflug sehr lohnenswert! Zur Hauptferienzeit aber sicher sehr beliebt und entsprechend voll.

2 Comments

  1. Hallo Tobias,
    Ich muss mal wieder auf die Insel, wenn ich Deinen tollen Bericht über das Cap Formentor lese.
    Viele Grüße von Sanne

  2. Tobias

    Moin Sanne,

    ich freue mich, dass Dir der Artikel gefällt und ich Dich inspirieren konnte!

    Beste Grüße

    Tobias

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