Der Wiener Prater im Winter

Der Wiener Prater ist eine der Hauptattraktionen Wiens. Der Rummelplatz mit seiner grünen Oase im Herzen Wiens zieht vor allem von März bis Oktober viele Besucher an. Kein Wunder, dass alle Fahrgeschäfte in dieser Zeit geöffnet sind. In den Wintermonaten sieht es hier eher anders aus. Das Riesenrad als Wahrzeichen Wiens hat ebenso wie andere wenige Fahrgeschäfte geöffnet. Genau in dieser Zeit waren wir in Wien unterwegs und haben uns gegen Abend auf den Weg durch den Wiener Prater begeben. Meine Eindrücke.

Wiener Prater

Interessant und gruselig: der Rundgang

Wie voll der Wiener Prater in den Sommermonaten und damit in der Hauptöffnungszeit ist, weiß ich leider nicht. Aber die Dimension kann ich mir vorstellen. Denn der Wiener Prater ist riesig und mit dem Hamburger Dom zu vergleichen – nur, dass er nicht abgebaut wird. Im Winter gegen Abend über den Prater zu laufen ist interessant und gruselig zugleich. Ein bisschen wie in einem Lost Place. Wir sind gegen 18 Uhr zum Prater aufgebrochen, als es bereits dunkel, aber zum Glück trocken war. In dicken Jacken eingepackt schlenderten wir durch den herrlichen Eingang des städtischen Vergnügungsparks, mit dem Ziel, unbedingt mit einem Fahrgeschäft zu fahren.

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Die Wege entlang der vielen bereits geschlossenen Fahrgeschäfte waren mit Blättern versehen – von Menschen keine Spur. Wow. Als hätte man sich heimlich in einer Ecke versteckt und darauf gewartet, dass ein Vergnügungspark endlich schließt und man alleine hier unterwegs ist. 

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Einen Freizeitpark mal so zu erleben – hat man auch nicht alle Tage. Auf unserem Weg durch den Prater gab es wirklich viele schöne Fotomotive. Mit vielen Lichtern und vor allem geschlossenen Fahrgeschäften. Selbst das Riesenrad hatte gegen 19 Uhr schon geschlossen.

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Auf der Suche nach einem Fahrgeschäft

Ein Fahrgeschäft konnten wir dann aber doch noch finden. Vor allem am Eingang sind einige Fahrgeschäfte, die bis 20 Uhr geöffnet haben. Auch, wenn dort nur laut Musik ertönt, Lichter wild in alle Richtungen strahlen und kein Mensch im Umkreis zu sehen ist – hier kann man einsteigen und den Wiener Prater erleben.

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Mein Fazit

Der November war sicher einer der ungünstigeren Zeitpunkte, um den Wiener Prater als Vergnügungspark zu erleben. Ein paar Wochen später eröffnete hier der Weihnachtsmarkt, den wir leider verpasst haben. Im Frühling kann ich mir den Prater am Besten vorstellen. Aber auch der Herbst hat seinen Charme mit seinen ganz besonderen Fotomotiven.

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1 Comment

  1. Das sind ja richtig tolle Bilder geworden, die die Atmosphäre richtig greifbar machen.
    Ein bisschen musste ich an an die Szenen aus „Wer ist Hanna?“ denken…

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