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Nachtfotos mit dem iPhone 12: so gelingt das perfekte Foto bei Nacht

Lesezeit: 4 Minuten

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Passend zur Weihnachtszeit konnte ich das neue iPhone 12* von Apple testen – mit dem Ziel, den neuen Nachtmodus zu testen. Schon in den vergangenen Monate war ich von den 3 Kameras im iPhone 11 Pro sehr positiv überrascht. Wie schlägt sich das iPhone 12? Wie sind die Nachtfotos mit dem iPhone 12 und wie gelangt das perfekte Foto bei Nacht? Hier meine Eindrücke und Tipps.

Das kann das iPhone 12

Das iPhone 12 kommt mit 2 Kameras daher, einem Weitwinkel- und einem Ultraweitwinkelobjektiv – inklusive Bildstabilisierung. Im Vergleich zum iPhone 11 Pro vermisse ich hier lediglich das Zoom-Objektiv, fotografiere aber sowieso viel öfter im Weitwinkelmodus. Fotos im RAW-Format kann man leider noch immer nicht schießen, stört aber nicht wirklich, da die Bilder schon gut bearbeitet aus der Kamera kommen.

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Ob mit oder ohne Stativ – das iPhone 12 funktioniert bei wenig Licht mit Nachtmodus

Bisher habe ich bei Nachtfotos immer zu meiner Vollformatkamera gegriffen, weil ich hier qualitativ gestochen scharfe Fotos bekomme und aus diesen noch einiges rausholen kann in der Nachbearbeitung. Mit dem iPhone 12 ändert sich das! Denn die Fotos, die Du mit dem Smartphone auch im Dunkeln schießen kannst, eignen sich ideal, um diese in den sozialen Medien wie auf Instagram zu posten. Dabei überzeugt mich am meisten die Langzeitbelichtung, mit der Fotos auch aus der Hand gelingen.

Worauf Du achten solltest? Wie kannst Du das perfekte Foto bei Nacht mit dem iPhone 12 schießen?

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Klar und deutlich ohne echtes Bildrauschen

1. Fotografieren bei Nacht – so viel Licht benötigst Du

Klar – um qualitativ hochwertige Fotos zu bekommen, benötigst Du Licht! Bei weniger Licht schaltet sich automatisch der Nachtmodus an, bei dem Du Bilder länger belichtest, damit diese heller und schärfer werden. Bis zu 15 Sekunden kannst Du dabei ein Bild belichten. Eine Weihnachtskulisse eignet sich ideal als Motiv.

Je länger Du ein Bild belichten musst, desto schlechter wird aber auch die Qualität der Fotos. Das Bildrauschen ist hoch und die Lichter wirken nicht sehr scharf. Daher kann ich Dir Motive empfehlen, bei denen Du zwischen 2 und 4 Sekunden belichten musst. Diese wirken qualitativ sehr gut.

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Der Nachtmodus aktiviert sich automatisch, wenn die Belichtung schlechter wird.

2. Auch ohne Stativ scharfe Fotos machen

Normalerweise nehme ich bei Nachtfotos immer ein Stativ mit – ohne geht es eigentlich nicht. Oder doch? Das iPhone 12 hat einen eingebauten Stabilisator, der ein echtes Highlight im Nachtmodus ist. Dieser zeigt Dir ein Fadenkreuz an, wenn Du aus der Hand fotografierst, sodass Du das Smartphone wieder richtig ausrichten kannst.

Das funktioniert auch tatsächlich ganz gut. Für längere Belichtungszeiten empfehle ich Dir trotzdem ein Stativ oder zumindest etwas, wo Du Dein Smartphone draufstellen kannst. So habe ich mir weitergeholfen und bin von der Schärfe wirklich begeistert.

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3. Fotografiere mit dem Weitwinkelobjektiv

Das iPhone 12 hat zwei Objektive – das Weitwinkelobjektiv, was standardmäßig voreingestellt und damit das Hauptobjektiv ist, und das Ultraweitwinkelobjektiv. Beide können im Nachtmodus fotografieren.

Auch mit dem Ultraweitwinkelobjektiv habe ich einige Fotos gemacht, bin aber von der Qualität bei Nacht nicht zufrieden. Das Ultraweitwinkelobjektiv macht deutlich unschärfere Fotos mit mehr Bildrauschen. Nutze daher am besten das Weitwinkelobjektiv für Deine Fotos.

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In den Straßen von Jever mit dem iPhone 12

4. Fotografiere für Instagram & Co

Die Fotos mit dem iPhone 12 bei Nacht sind im Vergleich zu anderen Smartphone-Fotos echt gut und können auch mit Fotos von Spiegelreflex-Kameras mithalten. Ideal sind Fotos und Videos, um diese auf Instagram und anderen sozialen Kanälen zu posten. Denn dafür benötigst Du mittlerweile wirklich keine Spiegelreflexkamera mehr.

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Fotografieren mit dem iPhone 12: mein Fazit

Mit dem neuen Nachtmodus gelingen Dir wunderschöne Nachtfotos mit dem iPhone 12.* Der eingebaute Bildstabilisator lässt Dich sogar länger aus der Hand belichten. Das Weitwinkelobjektiv ist dabei sehr konkurrenzfähig zu modernen Spiegelreflexkameras.

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