Deutschland

Heringe & Findlinge: Zwei beeindruckende Sehenswürdigkeiten in Petershagen

Lesezeit: 3 Minuten

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Die Weserstadt Petershagen liegt mit seinen rund 25.000 Einwohnern im Nordosten von Nordrhein-Westfalen. Von Petershagen hatte ich vorher noch gar nichts gehört, umso spannender fand ich es, im Rahmen der Teutoblogger WG zwei besonders beeindruckende Sehenswürdigkeiten in Petershagen zu entdecken. Welche das sind liest Du im Folgenden.

Sehenswürdigkeit in Petershagen: Das Heringsfängermuseum

Die erste Station in Petershagen war für mich das Heringsfängermuseum, das sich im Stadtteil Heimsen direkt an der Weser befindet. Es zeigt – wie der Name bereits sagt – die Heimat der Heringsfänger, die hier früher zuhause und einen Großteil des Jahres auf See waren. Seit gut 30 Jahren gibt es keine Heringsfänger mehr, sodass hier eine junge Geschichte der Heringsfänger aufgezeigt wird.

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Das Museum ist beeindruckend aufgebaut und zeigt eine Fangreise von Anfang bis Ende. Das Fangen, das Kehlen und die täglichen Herausforderungen der Heringsfänger kannst Du hier realistisch nachempfinden. Aber auch die Schattenseiten, dass viele Fänger und Logger – die Schiffe der Heringsfänger – nicht zurückkamen, wird hier aufgezeigt.

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Ich selbst kannte die sogenannten Heringsfänger vorher gar nicht und war sehr beeindruckend von der realistischen Darstellung der Fangreise. Eine für mich sehr unbekannte Arbeit konnte ich schnell kennen lernen und mich weiterbilden. Unbedingt angucken!

Sehenswürdigkeit in Petershagen: Der Findlingswald

Hast Du schon einmal viele Findlinge auf einmal gesehen? Meine zweite Station in Petershagen war der sogenannte Findlingswald in Neuenknick. Auch hiervon hatte ich bisher noch nichts gehört, umso spannender fand ich es, diesen einmal zu besuchen.

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Die landwirtschaftlich geprägte Gegend rund um Petershagen hat bei den Landwirten schon früh dazu geführt, dass beim Umgraben von Feldern große Steine gefunden wurden. Doch wohin damit? Heinrich Rode war es zu schade und zu aufwendig, die Steine zu zerkleinern und dann wieder zu vergraben. Er hatte eine andere Idee. Rund 2000 Findlinge wurden von ihm seit 1976 in einen nahegelegenen Wald gebracht. Den sogenannten Findlingswald in Neuenknick.

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Dieser Ort ist sehr unscheinbar, da Du gezielt zu ihm fahren musst. Die genaue Adresse findest Du unten. Besonders in den warmen Sommermonaten findest Du hier eine kühle Oase vor. Das Blätterdach der vielen Bäume kühlt die Temperatur am Boden gut herunter, sodass viele Wanderer oder Radfahrer den Findlingswald nutzen, um einen kleinen Stopp einzulegen. Die Steine bieten sich ideal als Sitzgelegenheit an – aber auch eine kleine Hütte gibt es, in der man sitzen kann.

Nur ein kleiner Eingang durch die Bäume offenbart einen grandiosen Blick und Weg zu den vielen Findlingen und schon befindet man sich mitten im Findlingswald. Sehr besonders und auf jeden Fall einen Abstecher wert.

Sehenswürdigkeiten in Petershagen: mein Fazit

Ich selbst habe Petershagen vorher gar nicht auf meiner Karte gehabt – aber genau das liebe ich so sehr. Orte, die unbekannter sind und die Highlights zu bieten haben. Die sehr lebhafte Darstellung der Fangreise der Heringsfänger hat mich weitergebildet und mir aufgezeigt, wie anstrengend diese Arbeit gewesen sein muss.

Der Findlingswald war eine sehr schöne Überraschung, mit der ich in Petershagen nicht gerechnet habe. Zwei tolle Sehenswürdigkeiten, die unbedingt einen Besuch wert sind.

Die TeutoBloggerWG 2021 fand im Rahmen des EFRE-Projekts „Zukunftsfit Digitalisierung“ statt. Das Projekt wird gefördert durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung und das Land NRW.

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